Allergien

Mädchen auf Wiese mit Pusteblumen und AllergieEine allergische Reaktion im Hals-Nasen-Ohren Bereich macht sich häufig durch vermehrtes Niesen und laufender Nase, Juckreiz sowie einer verengten oder verstopften Nase bemerkbar. Ein weiteres Merkmal ist die nasale Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Reizen wie kalter Luft, Tabakrauch, Düften oder sportlicher Aktivität. Diese Überempfindlichkeit löst ebenso wie der direkte Kontakt mit dem Allergen unterschiedliche Symptome aus. Neben einer allgemeinen Beeinträchtigung der Lebensqualität können auch Schlafstörungen oder besonders bei Kindern Konzentrations- und Lernschwierigkeiten auftreten. Auch eine Ausweitung auf die tieferen Atemwege, was zu einem allergischen Asthma führen kann, ist bei Nichtbehandlung möglich. Eine sorgfältige Anamnese (Krankengeschichte) ist hilfreich, um Rückschlüsse auf die relevanten Allergene zu schließen. Mit Hilfe unterschiedlicher Tests (Prick-Test, Blutuntersuchung, Provokationstest) können dann die Allergene exakt bestimmt werden. Als Behandlung dienen neben einer Vermeidung des Allergenkontakts der Einsatz von Medikamenten wie Nasensprays, Augentropfen oder antiallergischer Tabletten. Besonders effektiv und sinnvoll ist jedoch die  Hypersensibilisierung. Gerade bei Personen mit einer oder nur wenigen Allergien. Hierbei wird über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren in regelmäßigen Abständen das Allergen verabreicht, um den Körper an dieses zu gewöhnen und den Patienten Beschwerdefrei zu machen.

Pricktest
Reibetest
Nasale Provokationstestung
Rast Untersuchung
Allergieberatung